"Seit 20 Jahren verheimlichen Geldinstitute, dass sie Provisionen für den Vertrieb von Finanzprodukten erhalten. Der BGH gab bekannt, dass die Banken schon seit 1990 hätten wissen müssen, dass sie ihre Kunden darüber aufklären müssen....
Den Banken steht eine Serie von Niederlagen vor Gericht bevor."
"Fast hätte der Bundesgerichtshof Tacheles mit den Banken geredet. Doch dazu kam es nicht. Wieso, erklärt ein BGH-Richter im Interview."
Banken beraten nicht immer im Sinne des Kunden. Das haben SWR-Redakteure der Sendung Marktcheck herausgefunden. Nach ihren Recherchen vermitteln Berater den Kunden Anlagen, die in ihrer Situation nicht die richtigen sind.
"Erneut hat der 9. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Stuttgart einem DG-Fonds-Anleger Recht gegeben und die beklagte Bank zu Schadensersatz verurteilt, weil sie Rückvergütungen verschwiegen hatte (9 U 58/09).
Der Klägerin, die ihre Ansprüche aus abgetretenem Recht ihres Ehemanns eingeklagt hat, wurde Schadensersatz in Höhe von 63.515,72 Euro zugesprochen. Bereits am 15. Juli 2009 hatte das Oberlandesgericht Stuttgart eine beratende Bank wegen verschwiegener Rückvergütungen (Kick-Back-Zahlungen) im Zusammenhang mit dem DG-Fonds Nr. 35 zu Schadensersatz verurteilt. ..."
"Urteil: Nicht nur Banken, sondern auch freie Berater müssen zahlen, wenn sie Kunden Provisionen verschweigen.
Nach einem jetzt veröffentlichten Urteil des Oberlandesgerichts Stuttgart (OLG) haften auch allgemeine Anlageberater, wenn sie dem Kunden verschweigen, dass sie für den Verkauf von Fondsanteilen von der Fondsgesellschaft Provisionen erhalten haben. Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes habe sich bisher nur auf Banken und ihre Beratung bezogen, sei aber nun vom OLG Stuttgart auf alle Anlageberater ausgedehnt worden, sagte Diana Römhild, Rechtsanwältin bei der Kanzlei Tilp in Kirchentellinsfurt. Römhild hat den Kläger vertreten, diesem wurde vom OLG ein Schadenersatz von knapp 75 000 Euro zugesprochen. Das Gericht hat keine Revision zugelassen. "
"Was besonders wichtig ist: Lügen vor Gericht lohnt sich nicht. Vor allem dann nicht, wenn man so ungeschickt ist wie die Genossen. Die Volksbank hat in der ersten Verhandlung bestritten, überhaupt Provisionen erhalten zu haben. Später ist sie dann umgeschwenkt und hat behauptet, die Sache wäre verjährt, weil ich ja schon von Anfang an gewusst hätte, dass die Bank Provisionen erhält. Da hat sich die Richterin zum Glück dran erinnert, dass die Volksbank selbst zu Prozessbeginn das Gegenteil behauptet hatte und stellte die Frage, wie der Anleger hätte von Provisionen wissen sollen, wenn es nicht mal die Volksbank selbst weiß", sagt der Geschädigte.
"Das Ravensburger Landgericht hat eine Bank wegen Anlageberatungsfehlern zu Schadenersatz verurteilt.
...
Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Bank 1992 nicht über die Provisionszahlungen informiert hat, die mit der Beteiligung an dem Fonds verbunden waren und an die Bank flossen.
"Ehemaliger Chef der Rosenfelder Volksbank zählt zu den geschädigten Anlegern, die in DG-Fonds investiert haben.
Balingen. Dass Eberhard Kipp als einer der Geschädigten der früheren DG-Bank an die Öffentlichkeit gegangen ist, zieht weite Kreise.
Stellungnahmen im Internet und auf dem Postweg zeigen: Vielen ist es so gegangen wie ihm - sogar seinem ehemaligen Finanzberater.
"Balingen. In einer ZDF-Dokumentation am Montag, 12. Oktober 2009 (...) mit dem Titel “Über den Tot hinaus” geht es um eine Anlegerin, die von einer Immobilienfirma mit sogenannten Schrottimmobilien in die Verzweiflung und in den Ruin getrieben wurde.
In Zusammenhang mit den faulen DG-Immobilienfonds, die in den 90er-Jahren von Volks- und Raiffeisenbanken, darunter auch von der Volksbank Rosenfeld als “sicher und wertbeständig” vertrieben worden waren, wird auch die Volksbank Balingen genannt.
Bildserie zum Film "Über den Tod hinaus" in der ZDF-Mediathek
"Bremen, 13.10.2009 In zwei von Hahn Rechtsanwälte Partnerschaft (hrp) geführten Verfahren hat das Landgericht Frankfurt a.M. mit Urteil vom 02. Oktober 2009 die DZ Bank AG zum Schadensersatz verurteilt (Az. 2-20 O 370/08 und 2-20 O 371/08).
Geklagt hatten zwei Ehepaare aus Geiselwind und Heidenfeld, die sich im Jahre 1995 an dem von der DG Anlage Gesellschaft mbH aufgelegten Fonds DG Immobilien-Anlage Nr. 36 "Seniorenresidenz Oberursel" beteiligt hatten.
Wegen zahlreicher Prospektmängel haben sie die DZ Bank AG aus Prospekthaftung im weiteren Sinne in Anspruch genommen und nunmehr erstinstanzlich durch das Landgericht Frankfurt a.M. im Wesentlichen Recht bekommen.
Erneute Niederlage für Volksbanken für nicht ausreichende Aufklärung über das Totlverlustrisiko für vermittelten DG Fond 30. Ein weiterer Meilenstein in der Durchsetzung der Ansprüche vor Gericht und damit Erfolg für einen Betroffenen des DG Fond 30.
Das Landgericht Mannheim verurteilte die VR Bank Rhein-Neckar eG. am 10.09.09 zu Schadensersatz für einen Zeichner des DG Fond 30. Der Zeichner erhielt Schadensersatz über Euro 73.288,55, also seine Einlage zzgl. Agio inklusive entgangenem Gewinn zugesprochen.
Das Urteil wurde von der Kanzlei Hahn Rechtsanwälte Partnerschaft (hrp) erstritten.
"Wegen einer missverständlichen Äußerung hat die Volksbank Ludwigsburg einen Kunden vor Gericht gezerrt, mit dem sie bererits wegen dessen Vorwurf der falschen Anlageberatung im Clinch liegt.
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'Ich fühle mich als gläserner Kunde der Volksbank', hatte Bäuerle schom im Vorfeld der Verhandlung beklagt: 'Meine Kundendaten werden jetzt gegen mich verwendet'."
"Nach einem Leserbrief von Bäuerle in der LKZ hatte das Geldinstitut eine Unterlassungsklage gegen eine darin enthaltene Passage angestrengt. Bäuerle sollte nicht mehr äußern dürfen: 'Durch die Anlageempfehlung des zuständigen Beraters bei der Volksbank habe ich ...' [aus rechtlichen Gründen gekürzt]"
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Die Bank hatte den Satz so gedeutet, dass Bäuerle damit öffentlich glauben machen wollte, er sei durch das Anlagegeschäft mit dem DG-Immobilienfonds Nummer 34 finanziell völlig ruiniert worden."
"Claus Bäuerle hat seinem Ärger über eine Geldanlage, die ihm einen Verlust beschert hatte, schon oft Luft gemacht. Er hat in mehreren Fernsehsendungen über seinen Groll gegenüber der Volksbank Ludwigsburg gesprochen, bei der er 1994 die Summe von 50.000 Mark in einem DG-Fonds angelegt hatte. Die Stuttgarter Zeitung berichtete im August über den "Grimm der geprellten Genossen".
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Eine Formulierung, die er in einem in der Ludwigsburger Kreiszeitung abgedruckten Leserbrief verwendet hatte, darf er fortan aber nicht mehr [öffentlich, Anm.d.R.] verwenden. "
Anmerkung: Die vollstände Formulierung möchten wir an dieser Stelle aus rechtlichen Gründen nicht nennen.
Stuttgarter Zeitung "Ich werde meinen Mund nicht halten" (PDF)
Stuttgarter Zeitung "Ich werde meinen Mund nicht halten" (Website)
Stuttgarter Zeitung - Der Grimm der geprellten Genossen (PDF)
Weiterer Erfolg für geschädigte DG Fonds Anleger! Urteil: LG Koblenz verurteilt Volksbank Montabaur-Höhr Grenzhausen wegen Falschberatung zu Schadensersatz für DG Fonds.
Vom Landgericht Koblenz wurden die Volksbank Montabaur und die als Streithelferin aufgetretene DG Anlage Gesellschaft Frankfurt verurteilt, dem Kläger, der DG Fonds 30 gezeichnet hatte, Schadensersatz über € 53.655,56 nebst Zinsen zu leisten, da die Volksbank Montabaur nicht anlegergerecht und anlagegerecht beraten hat. Das Urteil wurde durch die Kanzlei Dr. Michael Schulze/Schweinfurt erstritten.
"Die Volksbankden galten ihnen als Hort der Sicherheit - bis ihr Geld weg war. Betroffene erzählen." von Josef-Otto Freudenreich.
Ewalt Zieglers Leben ist die Arbeit. Tag für Tag steht er in seiner Werkstatt und dreht Einzelteile für Druckmaschinen. Den Lohn hätte er besser auf Sparbuch getragen.
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Während andere 'Wegfreimacher' ihre aufgebrachten Kunden wenigstens mit 20 Prozent ihrer Einlage entschädigen, verweisen die Ludwigsburger auf die gängige Rechsprechung, die ihnen bisher sicheren Boden bot.
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Da könnten sie sich freiglich täuschen. In einem wegweisenden Urteil vom 15.Juli 2009 hat das OLG Stuttgart die Leutkircher Bank e.G. zum Schadenersatz gezwungen. Die Begründung: fehlerhafte Beratung und fehlende Offenlegung sog. weicher Kosten."
Stuttgarter Zeitung - Der Grimm der geprellten Genossen (PDF)
Stuttgart/Bremen, 15.07.2009 - Das Oberlandesgericht Stuttgart hat heute die Leutkircher Bank eG dazu verurteilt, einem Anleger, der eine Beteiligung am DG-Fonds Nr. 35 gezeichnet hatte, Schadensersatz in Höhe von 15.148,12 Euro zu zahlen. Der 9. Zivilsenat kam zu der Überzeugung, dass die Bank falsch beraten hat, so dass sie dem Anleger seine Beteiligungssumme nebst Agio zuzüglich entgangenem Gewinn und abzüglich bereits erfolgter Ausschüttungen sowie erzielter Steuervorteile ersetzen muss...
Seit dem 09.06.2009 protestieren Geschädigte vor der Volksbank Nordheide und machen die Öffentlichkeit auf ihr Schicksal aufmerksam. Die Presse berichtete im "Winsener Anzeiger" über die neue Protestaktion vor der Volksbank. Weitere Proteste werden folgen.
"Vor dem Oberlandesgericht Frankfurt hat die DZ Bank im Streit mit Investoren in geschlossene Immobilienfonds erneut wegen Prospektfehlern eine Niederlage erlitten. Das Zentralinstitut der Volks- und Raiffeisenbanken wurde am Mittwoch in mehreren Revisionsentscheidungen zur Rücknahme der Anteile und zur Zahlung von insgesamt rund 167.000 EUR plus Zinsen an Anleger des DG Immobilien-Fonds Nr. 35 verurteilt. Revisionsklagen von Anlegern in andere Fonds wurden hingegen zurückgewiesen."
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Das OLG Frankfurt am Main hat nunmehr am 13.05.2009 zu dem DG Immobilienfonds Nr. 34 aus dem Jahr 1994 ein erstes Urteil gegen die DZ Bank und die DG Anlage GmbH erlassen und sie zur Zahlung von rund 19.000,00 EUR nebst Zinsen und zur Rücknahme der Beteiligung verurteilt. [...]
Das Urteil, gegen das die Revision zum Bundesgerichtshof nicht zugelassen wurde, bedeutet für Tausende von DG-Geschädigten, dass sie Schadensersatzansprüche gegen die DZ Bank und deren Tochtergesellschaft geltend machen können. Die Entscheidung ist zum DG Fonds Nr. 34 ergangen, doch stellt sich die Situation in mehreren anderen Fonds, etwa dem DG Fonds Nr. 35, ähnlich dar. Es ergibt sich damit aus den DG Immobilienfonds ein Haftungsrisiko für die DZ Bank in dreistelliger Millionen-Höhe.
Link zu bonner-wirtschaftsgespraeche.deUrteil des OLG Frankfurt v. 13.05.2009 zu DG 34Urteil des OLG Frankfurt v. 27.05.2009 zu DG 35
Einer der geschädigten Kunden, die am 10.02.09 von der Volksbank Ludwigsburg e.G. des Hauses verwiesen wurden, weil sie ein Schreiben an den Vorstand abgeben wollten, wird jetzt auf weitere Weise schikaniert:
Wiederholt wurde innerhalb weniger Tage eine Abbuchung mit dem Hinweis „Mangels Deckung“ abgewiesen, obwohl das Konto ausreichende Deckung ausgewiesen hat.
Erstmals hat der Bereichsleiter am 17.03.2009 telefonisch eingeräumt, dass dieser Vorgang mit der Öffentlichkeitsarbeit des Geschädigten in Verbindung zu bringen ist.
Das Demokratieverständnis der Volksbank Ludwigsburg scheint es nicht vorzusehen, dass geschädigte Kunden öffentlich ihre Meinung kundtun. Die ohnehin bereits Geschädigten empfinden solches Vorgehen eindeutig als Schikane, während die Verantwortlichen sich einer sachlichen Auseinandersetzung vehement entziehen.
"Die DZ Bank zieht nach einem Milliardenverlust Konsequenzen aus der Finanzmarktkrise. Das Management um Vorstandschef Wolfgang Kirsch stellt das Geschäftsmodell des Spitzeninstituts der Volks- und Raiffeisenbanken auf den Prüfstand. Es hatte sich als zu risikoreich entpuppt. Schon heute steht fest: Die Filiale in New York wird verkleinert, in Mailand räumt die Frankfurter Bank komplett das Feld."
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat seine so genannte Kick-Back-Rechtsprechung bekräftigt und ausgeweitet. Banken müssen bei der Anlageberatung Anleger generell darüber informieren, was sie an Provision erhalten. Bisher gab es nur ein Urteil zu Wertpapiergeschäften. test.de erklärt die neue Entscheidung und die Hintergründe.
"... In einem internen Schriftstück heißt es, dass die Fonds von Anfang an ihr Geld nicht Wert waren."
"... Man hat die verschiedenen Funktionen wie Treuhänder und ähnliches immer noch mit eigenen Leuten besetzt. Das heißt rundum ist der Genossenschaftsbereich hier in Funktionen gewesen, um Gebühren zu bekommen."
"Altersvorsorge - Bauchlandung mit Immobilienfonds"
— daserste.de Textbeitrag online v. 17.02.2009
"Altersvorsorge - Bauchlandung mit Immobilienfonds"
— daserste.de Sendung online v. 18.02.2009
Langjährige Kunden, ein über 90 jähriger und weitere Geschädigte des DG34 sind lautstark aus ihrer Bank verwiesen worden:
Dabei wollten Sie Ihrem Vorstand lediglich ein Schreiben übergeben mit bis heute noch immer ungeklärten Fragen und Bitten nach Gesprächsbereitschaft an die Vorstände.
Anwesenden Pressevertreter und den SWR anlässlich der Protestkundgebung haben diesen Vorfall mit Interesse aufgenommen.
"Geschädigte Anleger machen Druck" von Jürgen Schmidt
—Ludwigsburger Kreiszeitung vom 11.02.2009
"Volksbank-Mitarbeiter schmeißt 90-Jährigen aus der Bank"
—Webnews.de
"Anlegerprotest vor Volksbank-Filiale"
— Stuttgarter Zeitung vom 16.02.2009
"DG-Anlage: Volksbanken kassieren und werfen Kunden raus"
—Webnews.de"Altersvorsorge - Bauchlandung mit Immobilienfonds"
— daserste.de online v. 17.02.2009
"Altersvorsorge - Bauchlandung mit Immobilienfonds"
— daserste.de Mediathek online v. 18.02.2009
"Die DZ-Bank feiert: Das genossenschaftliche Spitzeninstitut blickt auf eine 125-jährige Geschichte zurück. Prominente Redner wie Bundesfinanzminister Peer Steinbrück sollen der Veranstaltung einen würdigen Rahmen geben. Doch der Festakt findet hinter verschlossenen Türen statt. Aus gutem Grund, sind sich die Anlegerschützer sicher, die zahlreiche Geschädigte dieses Instituts vertreten: „Während da drin mit geladenen Gästen gefeiert und geschlemmt wird, stehen wir mit dem Totalverlust unserer Altersvorsorge wie ein Bettler vor der Tür“.
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„Das DZ-Bank-Management hat den Bezug zur Basis völlig verloren und offensichtlich vergessen, dass ihr Haus von den einzelnen genossenschaftlichen Banken getragen wird – und diese wiederum von ihren Mitgliedern. Ich bin eines davon und muss zusehen, wie da drin mein Vermögen vervespert wird, während ich mit Altersarmut zu kämpfen habe.“ "
"Ein 125-jähriges Jubiläum ist ein Grund zum Feiern, keine Frage. Die DZ Bank hat daher am 4. Dezember um 17 Uhr zum Festakt in der Alten Oper in Frankfurt geladen. Finanzminister Peer Steinbrück soll die Festrede halten, auch Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth gehört zu den Ehrengästen.
Nicht eingeladen sind die zahlreichen Zeichner von Geschlossenen Fonds, die in großem Stil von Genossenschaftsbanken vertrieben wurden. ... „Deshalb laden wir uns selbst ein“, sagt Rüdiger Stangen, ein betroffener Anleger. Seine Interessensgemeinschaft Geschädigte Genossenschaftlicher Immobilienfonds (GGI) in Stuttgart und die Schutzvereinigung für Anleger (SfA) aus Bremen planen daher eine öffentliche Protestkundgebung ab 16.30 Uhr vor der Alten Oper. Der Ärger bei den Betroffenen muss groß sein, denn Zeichner Geschlossener Fonds tendieren gewöhnlich nicht dazu, öffentlich zu demonstrieren.
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"Anhand der uns vorliegenden Unterlagen können wir detailliert nachweisen, in welcher Höhe Provisionen – so genannte Kick-backs - an die Volks- und Raiffeisenbanken gezahlt worden sind“, erläutert etwa die Anlegeranwältin Petra Brockmann von der Kanzlei Hahn Rechtsanwälte in Bremen, die häufig mit der SfA zusammenarbeitet. Brockmann verweist auch auf Verflechtungen zwischen der DZ Bank und deren Töchtern und einzelnen Grundstücksverkäufern. Beim DG-Fonds Nr. 35 mit Objekten in Frankfurt und Berlin etwa sei das Frankfurter Objekt von einer Tochter der DG Immobilien Management Gesellschaft mbH, der A.C. Spanner GmbH, verkauft worden. Bei solchen Konstellationen stellt sich die Frage, ob der Fonds übervorteilt worden sein könnte.
"Protest zum großen Fest" von Renate Daum
—Graumarktinfo.de vom 27.11.2008
Sehr lautstark haben am 30.10.08 eine große Anzahl von Anlegern, die sich von Ihrer Bank betrogen fühlen, protestiert.
Die Protestaktionen gegen Banken, die Ihre geschädigten Kunden im Stich lassen, gehen weiter.
Hier ein kurzer Videoausschnitt:
Bei der Protestaktion vor dem Raiffeisenhaus in Karlsruhe (SWR1, Radio Regenbogen usw. berichtete darüber) haben die Vorstände Charakter gezeigt und sind geschlossen vor die Geschädigten getreten und haben mit den Betroffenen geredet und zumindest mal öösungsorientierte Gesprächsbereitschaft angeboten.
Radio-Meldung SÜDWESTRUNDFUNK
(Audiodatei - Rechts-Klick + Speichern unter...)
"Immobilien-Anleger fühlen sich geprellt"
— ka-news.de v. 17.07.2008
"Anleger fühlen sich von Bank betrogen"
— ka-news.de v. 15.07.2008
Gruppe von Anlegern protestieren vor der Volksbank Göttingen und verlangen Entschädigung.
» Die Volksbank Ludwigsburg entzieht sich seit über 2 Jahren jeglicher sachlichen und fairen Beantwortung zur Frage, ob die Pleitefonds - bevor man diese den Kunden zugemutet hat- , geprüft worden sind. Auch deshalb fand am 08. Juli die erste einer ganzen Reihe von Protestaktionen vor der Volksbank Ludwigsburg statt. «
Prospekt-Check von KMI und Pressespiegel der Volksbank (PDF - 345 kb)
"Protestzug macht in Ludwigsburg Halt"
— Bietigheimer Zeitung v. 09.07.2008
"Volksbank steht Ärger um Immobilienfonds ins Haus"
— Ludwigsburger Kreiszeitung v. 09.07.2008
"Protestaktion gegen Geldanlage"
— L-TV Tagesaktuell v. 08.07.2008 (ab Minute 7:10)
"Geldanlage mit Risiko" - Bietigheimer Zeitung v. 08.07.2008
Geschädigte machen ihrem Unmut Luft und protestieren zum DG Anlage Skandal der Volks- und Raiffeisenbanken.
Zeitungsbericht (PDF - 404 kb)
Geschädigte Kunden werfen der Volksbank Hannover Falschberatung vor. Bank weist sämtliche Vorwürfe zurück.
» "Unser Problem ist nicht so sehr die fehlende Rendite, sondern das aufgebrauchte Kapital" ... "Bis heute gab es einmal eine Ausschüttung von vier Prozent - abzüglich Verarbeitungsgebühr. " ... "fühlt sich über den Tisch gezogen" und fordert eine Entschädiung. «
» Sie protestieren gestern vor der Volksbank Braunschweig-Wolfsburg am Berliner Platz in Braunschweig, weil sie in marode DG-Immobilienfonds investiert hatten, die ihnen von Volksbanken empfohlen worden waren. «
Foto: Markus Schlesag
» Der bundesweite Protest gegen die DZ Bank und die Volks- und Raiffeisenbanken hat jetzt auch Montabaur erreicht. Mit Megafon, Plakaten und Handzetteln machten vor der Stadthalle Mons Tabor in Montabaur Anleger ... ihrem Ärger Luft. Die vermeintlich sichere Anlage entpuppte sich als ein Verlustgeschäft. «
» Doch anders als bei einigen anderen Banken, vor denen die Geschädigten in der Vergangenheit bereits demonstriert hatten, setzte sich der Mitarbeiter der Volksbank Müster gestern mit den Demonstranten an einen Tisch. «
Diese Anleger in Pleitefonds der DZ Bank demonstrierten heute vor der Volksbank Münster. [Foto: von Dewitz-Krebs]
Veröffentlichungen auf echo-muenster.de (PDF - 512 kb)
Artikel Westfälische Nachrichten vom 26.04.2008 (PDF - 75 kb)
» Protest vor der Volksbank / Geldinstitut weist Vorwurf der Falschberatung zurück.«
Artikel und Leserbrief Westf. Nachrichten v. 26.04.2008 (PDF - 160 kb)
» „Wir haben bewusst die Volksbank Münster gewählt, weil sie eine der Banken ist, die sich nicht in erforderlichem Ausmaß an einer Entschädigung der Anleger beteiligen will“ ...
Fakt sei, dass besagte Immobilien verkauft werden, „Häuser und Büros sind wahrscheinlich soviel wert wie die aufgelaufenen Schulden. Die Bank aber hat 15 Jahre Zinsen kassiert, gewinnt also. Nur der Anleger guckt in die Röhre.“ Zurzeit gebe es Rückkaufangebote, von 20 Prozent, je zur Hälfte von der DZ Bank und von einzelnen Volksbanken. „In NRW hat sogar eine Volksbank ein Rückkaufangebot von 32 Prozent auf den Tisch gelegt. Nur die Volksbank Münster gibt sich bedeckt.“ «
Diese Anleger in Pleitefonds der DZ Bank demonstrierten heute vor der Volksbank Münster. [Foto: von Dewitz-Krebs]
» Auf Banken und Sparkassen können Schadenersatzforderungen in Milliardenhöhe von geschädigten Anlegern geschlossener Immobilienfonds und Opfern von Schrottimmobilien zukommen, nachdem der Bundesgerichtshof (BGH) vor Kurzem die Verjährungsfristen bei Beratungsfehlern erheblich ausgeweitet hat. "Der Spruch der obersten Richter sorgt für Unruhe", berichtet ein Mitarbeiter einer großen Bank. «
» Der vertrauensvolle Bankberater hat sie überzeugt. Doch jetzt stellt sich heraus: Das Geld Tausender norddeutscher Anleger ist weg. Dabei haben sie ihrer Hausbank vertraut. Markt deckt auf!«
» Gesellschafterversammlung des Fonds 34... Kleinanleger werden bei Abstimmungen vom Vertreter der DZ-Bank niedergestimmt... Es bleibt alles beim Alten: den Verantwortlichen bei der DG-Anlage wird kein Haar gekrümmt, sie bleiben in Amt und Würden. So gehe es seit Jahren erklären betroffene Kleinanleger...«
» Warum die inzwischen gescheiterten Konzeptionäre der DG Anlage damals sowohl die Grundsätze des IDW als auch die inhaltliche Kritik von 'k-mi' bewußt mißachteten, wird in dem Verfahren dem Landgericht Frankfurt deutlich: ... Insbesondere im Zusammenhang mit dem Fondsobjekt in Frankfurt (Rechenzentrum) deckt das Gutachten gravierende Prospektmängel beim DG-Fonds 35 auf. ... Die nachfolgende Analyse des Gutachtens ist für die DG Anlage als Prospektherausgeberin sowie für die weiteren Verantwortlichen, wie die Gründungs- und Treuhandkommanditistin DG Bank (jetzt DZ Bank), vernichtend: ... «
» Edith Schlote fühlt sich abgezockt. Wolfgang Pfefferle meint, der Fonds sei vermutlich insolvent und seine Altersvorsorge daher kaputt. Claudia Witte sagt, sie werfe der Bank vor, dass sie ihr Erbe verlor. Diese drei Personen haben ihrem Bankberater geglaubt..«
Das Fazit des kmi-Prospektchecks: »Der Prospekt enthält nicht sämtliche Informationen, die für eine umfassende wirtschaftliche
Beurteilung - und somit für eine Kapitalanlageentscheidung - erforderlich sind. Außerdem werden
uns Anleger durch den gewählten Veräußerungsfaktor zu sehr reichgerechnet.«
Lesen Sie hier den vollständigen Bericht.
» ... geschrieben von einer langjährigen Mitarbeiterin der früheren DG Bank, die mittlerweile in der DZ Bank aufgegangen ist...
... Angeblich sollen in dem Spitzeninstitut der Genossen kriminelle Machenschaften in fast allen Ausprägungen stattgefunden haben...
... Andrea Fuchs beschuldigt Vorgesetzte bis hin zum Vorstand unter anderem des Insidervergehens, der Untreue, des Betruges an Kunden und nicht zuletzt der Lüge vor Gericht.
... beschäftigen sich Börsenaufsicht und Staatsanwaltschaft mit einigen der beschriebenen Ereignisse.
«
» 500 Millionen Euro Eigenkapital von 20000 Anlegern sind in Gefahr. «
Dass es nicht bei der Planung geblieben ist, zeigen diese Bilder: über 200 Anleger haben sich am 20. September vor der DZ-Bank zum Protest versammelt

Man darf weitere medienwirksame Aktionen - auch gegen einzelne Volksbanken - erwarten.
» ... viel wurde dabei verdient — vor allem bei den Banken, aber nicht bei den eigentlichen Anlegern. «
» ... wir weisen alle Vorwürfe zurück. «
» ... leider ist vom Genossenschaftsprinzip "Einer für alle und alle für einen" eines Fridrich Wilhelm Raiffeisen nichts mehr übriggeblieben. «
Es waren vor allem gutbetuchte Kunden, die in die Immobilienfonds der Genossenschaftsbanken investierten. Nun ist das Geld weg, und den Schaden sollen die Anleger tragen.
Anleger haben durch DG Anlage Fonds schon viel Geld verloren
In den neunziger Jahren vertrauten viele Kunden ihrer Volks- und Raiffeisenbank und kauften Fondsanteile der DG Anlage. Das Geld müssen sie wohl abschreiben.
Marode Immobilienfonds könnten das genossenschaftliche Institut in Bedrängnis bringen