Wir sind ein privater Kreis von Betroffenen Anlegern die sich aus den Beratungen durch die Volks- und Raiffeisenbanken sowie die Südwestbank AG Immobilienfonds der DG Anlagegesellschaft Frankfurt getäuscht fühlen. Die von der DG Anlagegesellschaft Anfang/Mitte der 90er Jahre aufgelegten Fonds haben überwiegend in Ostimmobilien und wurden an zehntausende gutgläubiger Anleger verteilt. Die Argumente waren insbesondere „solide Anlage“ für die Alterssicherung, „Seriösität“ weil die DG-Anlage ein solides und sehr seriöses Unternehmen im genossenschaftlichen Verbund der Volks- und Raiffeisenbanken sei.
Wir haben uns über Internet zusammengefunden und in mühsamer Kleinarbeit bereits eine Reihe von wichtigen Informationen und Unterlagen erarbeitet. Einige Anleger haben bereits Klage eingereicht.
Wir organisieren uns im Verein Geschädigte genossenschaftlicher Immobilienfonds e.V. (i.G.). Alle Mitwirkenden bringen sich ehrenamtlich ein.
Wir mache keinerlei rechtlichen Beratungen und diese Internetseiten haben auch keinerlei Hintergrund von Aktivitäten die irgendwelchen Geschäftszwecken dient.
Die Geschäftführung der DG Anlagegesellschaft betreibt auf der Basis fragwürdiger Auslegung der Gesellschafterverträge/Treuhandverträge eine Politik gegen die Anlegerinteressen.
Der von uns bei Zeichnung der Beteiligung beauftragte Treuhänder, die DZ Bank (früher DG Bank) verfolgt mehr die Interessen der Fondsgeschäftsführung, als die von den Treugebern:
Selbst die Ankündigung der drohenden Insolvenz einer Reihe von Fonds sowie die Ankündigung des Verlustes der Einlagen der Anleger in den Rechenschaftsberichten der krisengeschüttelten Fonds führt nicht zu einer Einberufung von Gesellschafterversammlungen, auch wenn bereits die Hälfte der abstimmenden Gesellschafter den Komplementären (persönlich haftenden Gesellschaftern) schon für das Geschäftsjahr 2003 die Entlastung verweigerte.
Durch “aufpolierte" Verkaufsprospekte und die mündlichen Zusagen, dass es sich um solide Anlagen mit sicherer Wertsteigerung und problemlosem Zweithandmarkt über die verkaufenden Banken handelte, sind wir getäuscht worden.
Die im Finanzverbund der Volks-und Raiffeisenbanken befindliche und hochgelobte DG-Anlage GmbH, deren ehemalige Geschäftsführer Herrn Sekerdiek wegen Verdacht der Mitwirkung im Frankfurter Immobilienskandal verhaftet wurde, hat insgesamt 60 Fonds aufgelegt. Davon erwirtschaften nur 22 Fonds Ausschüttungen. Sozusagen ist etwa 2/3 der Fonds die Einlage nicht Wert. Mindestens 10 dieser Fonds ist auf dem direkten Weg in die Insolvenz. Die Anleger müssen den Totalverlust Ihres Anlagekapitals befürchten. Unzureichende bzw. nicht rechtzeitig getroffene Management-Entscheidungen der DG Anlage Gesellschaft Frankfurt haben die Fonds in die Krise geführt.
Für die Beteiligten, -DG Anlagegesellschaft, DZ Bank, WGZ (Westdeutsche Genossenschaftszentralbank) und deren Beauftragte- entwickelte sich das Jahr für Jahr zu einem lukrativen Geschäft, denn es wurde fleißig abgerechnet: - Millionenbeträge an Treuhandgebühren, Geschäftsbesorgungsgebühren, Provisionen an befreundete Vermietungsgesellschaften (trotz ausgebliebener Vermietungserfolge) – wurden so im sogenannten FinanzVerbund der Volksbanken und Raiffeisenbanken verteilt.
Von Anlegern und selbst in der Fachwelt, wurde dieses Verhalten mit Verwunderung zur Kenntnis genommen und auch scharf kritisiert – bislang ohne jede Reaktion.
Es gibt durchaus auch positive Signale die als „Bank Ihres Vertrauens“ zu empfehlen ist: Volksbank ..... hat ihren Kunden Entschädigungszahlungen bei Verlust zugesichert. Schade dass dies nur einzelne positive Beispiele von Vertrauenswürdigkeit gibt.
Von Offenheit seitens der DG Anlage zur wahren Lage der Fonds kann keine Rede sein.
Seit Jahren wird die Situation geschönt geschildert, die Anleger sollen weiter das Management der DG Anlage alimentieren. Die noch fliessenden Mieterträge werden durch überhöhte „Treuhandgebühren“, Verwaltungskosten, „Geschäfts- besorgungskosten“, Anti-Terror- versicherungen vereinnahmt und organisationsintern verteilt. Die prognostizierten Ausschüttungen bleiben seit Jahren aus.
Anleger-Interessen spielen offenbar keine Rolle.
Wir verfolgen nun das Ziel, dass sich die Anleger dieser Fonds zur gemeinsamen Wahrnehmung ihrer legitimen Rechte zusammenschließen.
Analoge Vorgänge z.B. bei der Deutschen Bank oder der Berliner Landesbank haben Wirkung gezeigt.
Unser Internet Auftritt soll zur Kontaktaufnahme untereinander führen. Die Mitarbeit aller Geschädigten geschieht auf ehrenamtlicher Basis. Wir berechnen keine Kosten. Wir geben Empfehlungen, um uns gegenseitig zu helfen. Wir wollen eine Plattform zum Meinungsaustausch und zur gegenseitigen Hilfe sein.